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Donnerstag, 27. November 2008

Das Wunder, die zweite.

Heute Morgen um 7.30 Uhr klingelt das Telefon. Die Fa. Horl(emann) benötigte einen Schlüssel, um ins Haus zu kommen, da sie die Kernbohrungen machen wollten. Dass wir ihn für 20 Minuten vertrösten mussten, machte ihm gar nichts, er würde dann halt erstmal Kaffeepause machen. Is klar, um 7.30 Uhr die erste Pause, mhm... so wäre ich auch zwei Wochen in Verzug.

Aber ich will nicht undankbar erscheinen, Hauptsache, die Löcher werden gebohrt. Leider waren weder RWE, noch die Telekom, noch der Techniker der Stadt Straelen heute da, um die dringend benötigten Hausanschlüsse zu machen, vielleicht morgen.

Wunder gibt es immer wieder - also vielleicht auch morgen wieder????

Papa und ich haben auf jeden Fall den Vorratskeller heute farblich ganz weit nach vorn gebracht. Alles ist ist tiefengrundiert, gespachtelt, einmal vorgestrichen, so dass wir morgen den Rest machen können. Und wenn dann endlich die Heizung läuft, werden wir dort Fliesen legen.

Sonntag, 10. August 2008

Ende gut, alles gut?

Nach der langen und harten Schufterei ist unser Keller endlich rein äußerlich fertig.
Donnerstag vormittag bekamen wir durch die Fa. G(riese) eine zusätzliche LKW-Ladung Füllkies geliefert, das Kieswerk konnte morgens ganz früh eine Fuhre abliefern, so dass Benjamin bis auf eine fehlende Ladung Füllkies den Rest verfüllen und verdichten konnte. Dann musste der Bagger leider zur nächsten Baustelle fahren. Quittieren musste ich 23 Baggerstunden!!!
Nachmittags kam dann der nächste Schock. Der Fahrer der die letzte Fuhre Füllkies lieferte, hat den Berg halb auf die Strasse abgeladen, so dass die Anwohner entweder durch unseren groben Kies oder den Füllkies fahren mussten. Also haben wir bis abends mit vollem Körpereinsatz Füllkies geschaufelt und mal wieder die Strasse gefegt.
Freitag abend kam dann Olav, ein Freund meines Bruders, der Gartenbauer mit dem Minibagger, der momentan auf unserem Grundstück steht. Er hat dann den restlichen Füllkies verteilt und verdichtet, während wir im Regen mit meinem Papa die Aufsätze für die Luft-Lichtschächte montiert haben. Auch das stellte sich als nicht so einfache Aufgabe heraus. Diese Aufsätze sind grundsätzlich noch schlechter produziert als die Lichtschächte selbst. Es ist einfach unpraktisch und einfach ätzend. Es dauert für einen Laien wirklich ewig bis man sie halbwegs gescheit am Keller befestigt hat. Die Entscheidung der endgültigen Höhe haben wir dann nach langen Diskussionen vertagt. Einer der vier Aufsätze ist schon gerissen und wird hoffentlich Montag erfolgreich reklamiert. Ansonsten flattern täglich Rechnungen von S(looten ) ins Haus.
Den Samstag haben wir damit zugebracht die Baustelle ein wenig aufzuräumen, die Holzdinger der Mauer, die in unserer Baugrube im Schlamm abgesoffen und damit völlig verdreckt waren, zu säubern. Fragt mich nicht nach dem Namen dieser Holzformen.
Der Bauzaun ist wieder aufgebaut und wir haben über die Hälfte des groben Kieses, der immer noch auf der gegenüberliegenden Strassenseite liegt, in die hintere Ecke unseres späteren Gartens befördert, mit Schaufel und Schubkarre. Da weiß man abends was man getan hat. Mal sehen was der Bauleiter am Montag zu unserem Werk sagt.
Die Elektriker haben Freitag - oh Wunder oh Wunder - einen Stromanschluss direkt an die Baustelle gelegt, so dass die Handwerker nicht mehr beim Nachbarn Strom abzapfen müssen.

Montag, 4. August 2008

Land unter!



Nach dem Unwetter der gestrigen Nacht ist unser Keller zum ersten Mal in seinem jungen Leben abgesoffen. Von außen wie von innen. Aussen Schlamm, innen Regen.
Ein richtiger Schock. Was tun? Eigentlich wollten wir heute die Drainage legen...
Nach Telefonaten mit Guido und Papa nahte die Hilfe aus St. Tönis in Form von Schmutzwasserpumpe und beruhigenden Worten. Man konnte dem Wassergraben um unser kleines Schloss beim Ablaufen zusehen. Haben wir natürlich fotografisch dokumentiert.
Nachdem man dann einigermaßen durch den Schlickgraben waten konnte, ohne im Schlamm zu versinken, haben wir erst einmal die letze Wand mit der Noppenfolie verkleidet, (Tipp: ab und ann mit einem speziellen Tacker befestigen statt kleben) nach und nach die vier Lichtschächte für die Kellerfenster montiert, die Noppenfolie an den Fenstern wieder ausgeschnitten und die völlig verschlammten Drainagerohre, die wir vor Diebstahl gesichtert im Arbeitsraum gelagert hatten, säubern. Genau das was wir vermeiden wollten... die Rohre ließen sich nocht nicht mal mit einem starken Wasserstrahl aus dem Schlauch sauber spülen. Und morgen werden sie dann in Geotextil verpackt eingebaut, um sie vorm Versanden zu schützen...HÄH? Da frage ich mich, wieso der Hersteller bzw. die DIN vorschreibt Spülschächte bei jedem Richtungswinkel einzuplanen, damit die Drainage gespült werden kann... die Rohre lassen sich nicht sauber spülen.


Der Erdbauer mit dem großen Bagger kommt Gott sei Dank morgen schon ganz früh und somit sind wir vor den nächsten Unwettern, die für Donnerstag angekündigt sind mit unserer Drainage fertig und der Keller bleibt dann wohl hoffentlich trocken und die Maurer können ohne Verzögerung Montag anfangen. Morgen muss dann ganz früh ganz viel Kies geordert werden, damit wir den Bagger nicht fürs Warten bezahlen und wenn er nicht wie wir heute Morgen im Schlamm versinkt wird schon alles glatt laufen. Guido kann auch am Vormittag kommen, um mit uns die Drainage zu verlegen, und wenn wir damit fertig sind, kann der Arbeitsraum sofort gefüllt und verdichtet werden. Der neue Erdbauer meldet sich übrigens von selbst bei uns und denkt sogar mit. Gut, dass
wir nicht mehr auf Hr. H(olt)manns angewiesen sind.

Und dann schicke ich mit großer Freude ein Fax an He(inz von Hei)den, dass wir mit unserer Eigenleistung durch sind. Mal sehen wie wir das Regenwasser aus dem Keller bekommen, Papa meinte mit einem Nassstaubsauger.

Freitag, 25. Juli 2008

Heute wird der Keller abgedichtet


Gestern Nachmittag hat die Fa. G(latthaar) die Kellerdecke und -wände gegossen und diverse Innenarbeiten durchgeführt, die man aber leider von aussen nicht sehen kann.
Heute wird dann von aussen mit Bitumen abgedichtet und bis Montag muss die Bitumenmasse aushärten, bevor wir die Perimeterdämmung anbringen dürfen.

Und es geschehen noch Zeichen und Wunder: Herr H(oltmanns) hat den ganzen Tag Erde abgefahren. Man konnte gestern Abend schon das Holzhaus sehen. Heute wird der Rest abgefahren. Damit wir auch Platz haben für unser Material für das Verfüllen des Arbeitsraumes.


Mittwoch, 23. Juli 2008

Wir haben schon einen Keller!



Während wir uns den ganzen Tag auf dem Flohmarkt die Zeit damit vertrieben haben uns schon für den Umzug zu verkleinern, hat die Fa. G(latthaar) unseren Keller geliefert und aufgebaut.
Ein tolles Ding. Zeitweise war die ganze Strasse blockiert, da uns gegenüber ein T(own & Count)ry Haus gebaut wird - ohne Keller, d.h. die werden in drei Monaten fertig sein.


Unser Keller ist so gut wie fertig. Morgen wird der Beton gegossen (Wände innen und Decke). Dann muss nur noch mit Bitumen abgedichtet werden und dann sind wir mit unsere Eigenleistung am Zuge.
Die Fa. H(oltman)ns hat die Erde überigens immer noch nicht abgefahren. Gestern noch für heute fest versprochen... Aber wir sind heute zu müde uns darum zu kümmern.