Donnerstag, 12. Februar 2009

Baggerstimmung

Jetzt ist der große Tag also da: nebenan auf dem Eckgrundstück ist der Bagger angerückt. Wir bezahlen nun eine halbe Baggerstunde dafür, dass unser neuer Nachbar sein Recht auf ein lehmfreies Grundstück durchgesetzt hat. Der Baggerführer hat den ganzen obereren Boden auf unser Grundstück geschoben, damit er später nur noch sauberen Mutterboden aufhäufeln musste. Es sieht grauenhaft aus. Unser "Garten" ist nun noch kleiner, lehmiger und nasser geworden und es folgen natürlich wieder teuere Abfuhrkosten, denn der Lehm muss ja irgendwann endgültig weg.

Und das allerschlimmste ist ja meiner Meinung nach, dass wir für die Versickerung demnächst auch wieder jede Menge lehmigen Boden ausbaggern und natürlich entsorgen müssen. Nur, dass dann der Bagger nicht mehr über das Nebengrundstück fahren kann, sondern an unserer frisch verputzten Fassade vorbei muss. Damit dauert die ganze Arbeit natürlich wesentlich länger und wird - ergo - wesentlich teurer. Aber darüber werde ich mit unserem Erdbauer verhandeln, die das meiner Meinung zu verantworten haben, da sie beim letzten Mal den heute abgeschobenen Boden nicht mehr abtransportiert haben. Die Mehrarbeit werden wir daher nicht bezahlen.

Ansonsten waren heute die Dachdecker noch einmal da, um eine fehlende Dachentlüftung vor zu nehmen. Ich war mir dessen gar nicht bewusst, dass uns sie fehlte. Der Bauleiter wird heute Nachmittag prüfen, ob das Gerüst noch sicher steht - denn die Baugrube geht direkt bis an unsere Grundstücksgrenze und damit an das Gerüst.

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