Donnerstag, 31. Juli 2008

Geht nicht, gibt´s nicht!

Nachschub von S(loot)en: Dämmplatten und Bitumenkleber

Heute haben wir zu viert weiter gedämmt und in Anbetracht der Tatsache, dass etliche Platten, die wir gestern bei hochsommerlicher Hitze geklebt haben, sich wieder von der Kellerwand abgelöst haben, sind wir leider nicht ganz fertig geworden. Wir mussten das Material ändern und alles abstützen. Im Baustoffhandel unseres Vertrauens bekamen wir einen TOP Kleber mit Spritzpistole verkauft - wahrscheinlich utopisch teuer - aber einfach nur super. Zu verkleben bis zu 50°, die wir sicherlich in unserem Kellerloch hatten... und hält einfach recht schnell super fest. Bitumendickkleber härtet bei diesen Temperaturen einfach nicht aus.
Unser Tagesmotto laut Markus Wetzchewald, der uns heldenhaft geholfen hat: "was nicht passt, wird passend gemacht". Wir haben unsere acht Zentimeter Perimeterdämmung derart gestückelt in den Erkerecken und um die Fenster... aber egal, hauptsache wir haben später kein Kondenswasser in unserem beheizten Keller.

Nun fallen wir noch müder und mit schmerzhaften Gliedern ins Bett.... um morgen den Rest zu dämmen und die Deltanoppenfolie zu verkleben. Wie auch immer das gehen mag. Vielen lieben Dank an Tante Beate und Onkel Uli, die uns zu später Stunde mit frisch geschmierten Brötchen, Honigmelone und Hörnchen versorgt haben, damit wir keine Zeit verlieren.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Bitumen ist ein Sauzeug!!!!


Dank des gestrigen Regens haben wir heute mit der Dämmung des Kellers begonnen.
Gestern Nachmittag war der Vertreter unseres unabhängigen Baubegleiters da und hat den Keller begutachtet. Bis auf eine kleine Unregelmäßigkeit in einem Fenstersims fand er alles in Ordnung.

Nachdem Andreas und mein Vater heldenhaft bei über 30° Celsius unsere schöne "weisse Wanne" mit Bitumenvoranstrich geschwärzt hatten - Sauarbeit, denn den Teer, der irgendwann trotz Ganzkörper-vermummung überall klebt, bekommt man ohne Hardcore-Reiniger wie Pinselreiniger nicht von der Haut ab. Im übrigen stinkt das Zeug wie Sau, bzw. die Dämpfe des Lösungsmittels vernebeln ein wenig den Geist.
So sieht eine "weisse Wanne" aus, mit Bitumenvoranstrich verkleidet ;)

Nach einer kräftigen Stärkung beim chinesischen Buffet haben wir uns dann beim unserem Baustoffhandel unseres Vertrauens - S(loote)n in Straelen - vorab drei Pakete Jackodur und einen Eimer mit 28 Ltr. Combidic Bitumenkleber besorgt. (Eigentlich wollten wir uns alles morgen früh zur Baustelle liefern lassen.) Nachdem wir uns dann aber so gut eingearbeitet hatten und in Anbetracht des trockenen Wetters hatten wir sehr schnell die untere Lage der einen Wand verklebt und kein Material mehr, dass wir kurz entschlossen noch einmal fünf Pakete Dämmplatten und zwei Eimer Kleber besorgt haben. Damit wir morgen früh auch sofort anfangen können, falls das Material zu spät geliefert wird.
Das Ende vom Lied ist, dass wir die Platten auch schon komplett verklebt haben, so dass wir morgen wohl den Rest kleben können. An solchen Tagen ist man ganz schön stolz als Bauherrin und Bauherr. Ganz lieben Dank an meinen Papa, ohne dich wären wir heute nicht so weit gekommen!
Und hier könnt ihr die Bauherrin sehen, wie sie die Dämmplatten - perfekt von Vater und Bauherr für die Hohlkehle angeschrägt zugesägt - an die Wand klebt:

Freitag, 25. Juli 2008

Heute wird der Keller abgedichtet


Gestern Nachmittag hat die Fa. G(latthaar) die Kellerdecke und -wände gegossen und diverse Innenarbeiten durchgeführt, die man aber leider von aussen nicht sehen kann.
Heute wird dann von aussen mit Bitumen abgedichtet und bis Montag muss die Bitumenmasse aushärten, bevor wir die Perimeterdämmung anbringen dürfen.

Und es geschehen noch Zeichen und Wunder: Herr H(oltmanns) hat den ganzen Tag Erde abgefahren. Man konnte gestern Abend schon das Holzhaus sehen. Heute wird der Rest abgefahren. Damit wir auch Platz haben für unser Material für das Verfüllen des Arbeitsraumes.


Mittwoch, 23. Juli 2008

Wir haben schon einen Keller!



Während wir uns den ganzen Tag auf dem Flohmarkt die Zeit damit vertrieben haben uns schon für den Umzug zu verkleinern, hat die Fa. G(latthaar) unseren Keller geliefert und aufgebaut.
Ein tolles Ding. Zeitweise war die ganze Strasse blockiert, da uns gegenüber ein T(own & Count)ry Haus gebaut wird - ohne Keller, d.h. die werden in drei Monaten fertig sein.


Unser Keller ist so gut wie fertig. Morgen wird der Beton gegossen (Wände innen und Decke). Dann muss nur noch mit Bitumen abgedichtet werden und dann sind wir mit unsere Eigenleistung am Zuge.
Die Fa. H(oltman)ns hat die Erde überigens immer noch nicht abgefahren. Gestern noch für heute fest versprochen... Aber wir sind heute zu müde uns darum zu kümmern.

Dienstag, 22. Juli 2008

Morgen kommt unser Keller!!!!


Heute Morgen war unser "Loch" mit Bodenplatte noch da, durch die Arbeiten der Fa. G(lattha)ar ist der Arbeitsraum stark verdichtet worden, so dass an einigen Stellen das Wasser nicht versickert. Unser Bauleiter rät uns ein bisschen tiefer ausschachten zu lassen und komplett wie besprochen mit Kies auffüllen zu lassen.
Nachmittags habe ich endlich nach einer tollen Beratung durch meinen Bruder die Drainage festgelegt und er hat einen Teil des Materials gleich bestellt. Die Arbeitsraumverfüllung wird uns von H(einz von Heide)n vergütet und Herr H(oltmanns) wird diese Arbeit ausführen während wir die Drainage verlegen, quasi alles in einem Arbeitsgang. Das Wasser werden wir in zwei Sicherblöcken aus Kunststoff sammeln und langsam versickern lassen. Für die Dachentwässerung werden wir statt eines Sickerschachtes aus Beton ebenfalls die leichten und effektiven Kunststoffblöcke - nur eben mehr - im Boden verbuddeln lassen. Der Bagger ist ja eh einmal da. Regenwassernutzung lassen wir aussen vor, die Investitionskosten stehen in keinem Verhältnis zum späteren Nutzen, für das Geld lassen wir lieber doch einen Brunnen bohren.
Noch mal ein Blick auf die perfekte Bodenplatte, morgen wird sich zeigen, ob sie auch zum Rest des Kellers passt.

Montag, 21. Juli 2008

Die Bodenplatte ist fertig!



Heute Nachmittag war noch richtig was los: mit ordentlich menpower und bei strömenden Regen haben die drei von Glatthaar unsere Bodenplatte gegossen. 
Auf die Frage, ob der Regen dem Beton nicht schaden würde, beruhigte man uns damit, dass sei super für das Abbinden des Betons. Bei heißem, trockenen Wetter hätten sie die Bodenplatte mit dem Schlauch wässern müssen. Somit haben wir Bauwasser gespart und können ganz beruhigt schlafen und bis übermorgen warten, wenn die Wände geliefert werden. 


Auf der Baustelle steht jetzt ein Container und die ersten Porenbetonsteine wurden geliefert. Die Betonpumpe hat nicht nur Simon schwer beeindruckt. Das hatte ich auch noch nie gesehen. Von weitem konnten wir schon sehen, dass bei uns gearbeitet wird. 

Bodenplatte, die erste.




Heute morgen waren wir ganz früh an der Baustelle, um zu sehen, ob a.) alles planmäßig läuft und b.) die Männer wissen, wo Strom und Wasser zu finden sind. Die Fa. Glatthaar, verantwortlich für unseren Keller war auch schon fleissig damit beschäftigt die Schalung für unsere Bodenplatte zu errichten. Komisch fanden wir aber dabei, dass sie viel kleiner geschalt haben als die Vermesser abgesteckt hatten.... Wer nicht fragt bleibt dumm... also fragten wir. Und es verhält sich so, dass statt des Kellergeschosses das Erdgeschoss eingemessen wurde... hä??? Da können die Vermesser aber nur bedingt was für, so Fa. Glatthaar, das hängt vom Bauleiter ab, was er für Pläne zur Verfügung stellt. Wofür habe ich unserem Bauleiter nochmal das Protokoll der Vermesser zur Kontrolle geschickt?
Na ja, lange Rede kurzer Sinn, die Kollegen heute Morgen schienen zu wissen was sie tun, sie haben nämlich selbst neu vermessen, ich muss die Rechnung des Vermesser so oder so bezahlen - was mich nicht daran hindern wird, dort nach zu fragen und zu schimpfen - und unser Bauleiter bekommt die Quittung wenn er mich wegen der immer noch nicht abgefahrenen Erde anmachen will. Freu ich mich jetzt schon drauf. 

Andreas und Simon fahren jetzt zum Bau und bringen hoffentlich neue und beruhigende Fotos mit.                                                                    So wie dieses:

Sonntag, 20. Juli 2008

Geht doch!



So, der Baustromverteilerkasten wurde tatsächlich Freitag Nachmittag angeschlossen. Und das Kabel mit zwei Matten geschützt über die Strasse gelegt!!! Hauptsache ich musste um 13.00 Uhr zur Baustelle, um vor Ort mit dem Chef Herrn N(eyenhuys) das weitere Vorgehen zu besprechen. Danach klappte es plötzlich mit dem Strom. Nur auf die Rechnung bin ich sehr gespannt.

Unser unabhängiger Baubegleiter ist aus dem Urlaub zurück und wir bekommen Montag unsere eingereichten Unterlagen zurück. Scheint soweit erstmal alles in Ordnung zu sein.


Nachmittags, als wir mit Simon und seiner Freundin kurz an der Baustelle gucken waren, um uns davon zu überzeugen, dass der Stromverteiler steht, waren wir nach kurzer Zeit von Nachbarn umringt. Da fühlt man sich doch plötzlich wie echte Straelener. Einhellige Meinung war, dass unsere Baugrube ja enorm gross sei, was wir denn für ein Riesenhaus bauen würden, und dass alle froh sind, wenn die riesigen Erdhaufen abgeholt werden. Damit ihre Söhne nicht so eingesaut nach Hause kommen vom Spielen....grins. Das mit dem Erdaushub abfahren hat leider nicht vor dem Wochenende geklappt wie unser Erdbauer eigentlich sollte. Das gibt Montag bestimmt "Lacka" vom Bauleiter. Dafür habe ich ihm heute Morgen schon ein Fax geschickt mit der Skizze der Feineinmessung von Freitag. Und das Standrohr und der Schlüssel für den Verteilerkasten sind auch an Ort und Stelle deponiert. Was will er mehr.


Und auf dem rechten Foto sieht man bei Vergrößerung die roten Markierungen von der Feinabsteckung für unsere Bodenplatte. Unser Haus wird wirklich groß... wer das wohl alles sauber halten darf?


Samstag, 19. Juli 2008

Geht doch...

So, wie man sieht haben wir nun einen Baustromverteilerkasten, einen Bauzaun, eine Bautoilette, ein Standrohr im Auto und eine Feinabsteckung in unserer riesigen Baugrube.
Die Nachbarn scharten sich gestern um uns und unser "RIESENLOCH" und ich freue mich auf unser Häuschen und fühle mich so langsam wie eine Straelenerin.

Freitag, 18. Juli 2008

Das kann doch nicht so schwer sein?!

Dieser Baustromverteilerkasten... ist immer noch nicht angeschlossen. Der Chef rief mich heute schon um 7.15 Uhr an, um sicher zu stellen, dass ich auch pünktlich um 8.00 Uhr am Bau bin, um dem Monteur alles zu zeigen.  Das RWE wäre auch um 8.00 Uhr da. 
Der nette Herr Pasch vom RWE war auch pünktlich da, ich auch, nur der Elektriker nicht. Die Herren kamen um 8.15 Uhr aus der völlig falschen Richtung???
Nach exakt einer Viertelstunde fuhren sie wieder zur Firma - man höre und staune : um eine Matte zu besorgen, die man ja gestern "noch nieeee benötigt habe". Mal sehen wer die Mehrkosten bezahlt. Ich nicht. An zwei Stellen wurde der Kasten aus dem Auto gehoben, herum getragen, die Stelle kritisch beäugt, das Kabel durch den Schmodder gezogen, um dann doch an der Stelle aufgebaut zu werden, die unser Bauleiter empfohlen und ich dem Chef der Truppe auch angeordnet hatte. Herr Pasch hat auf jeden Fall in der Zeit schon mal den Zählerkasten angeschlossen, so dass die beiden Herren mittlerweile wohl eine Matte besorgt und den Kasten an die vereinbarte Stelle montiert haben. Der Jüngere hatte nur Sorgen um seine Hände, die wurden nämlich schmutzig!!!! Ein Vorhängeschloss hat man dann auch noch im Wagen gefunden, sogar eine passenden Schlüssel, den sie mir an einem geheimen Ort in der Nähe des Grundstücks hinterlegen werden. Aufregend. Wenn man auf "Fachleute" angewiesen ist, ist man ja manchmal richtig verloren. Zwischenzeitlich tauchte auch der Vermesser auf nachher auf dem Weg zum Kindergarten werde ich mir das Spiel dann mal wieder beschauen. Auf die Rechnungen bin ich mal gespannt. 
Ich lese mich derweil durch baublogs und Foren zum Thema Versickerung und Ringdränage und verzweifel langsam. Mehr dazu später. 

Donnerstag, 17. Juli 2008

Die Baugrube ist fertig und trocken!!!!!

Unsere Baugrube hat den ersten Sickerversuch im Hardcoreregentest bestanden. Und sie ist trocken. 
Heute morgen haben wir uns mit unserem Erdbauer vor Ort getroffen und er versprach uns bis Ende der Woche die über 480 qm³ unbrauchbares Erdreich abzufahren. Dann sieht man auch endlich wieder Grundstück ohne Loch. 
Ansonsten tut sich immer wenn ich denke, alle Probleme seien gelöst an anderer Stelle ein Neues auf. Wir haben jetzt einen Baustromverteilerkasten gemietet, der morgen angeschlossen werden soll, der Bauzaun steht, im Auto liegt ein Standrohr mit Wasseruhr für das Bauwasser, die Toilette steht parat, die Grube ist ausgehoben und trocken, aber dafür klärte mich heute morgen unser Bauleiter darüber auf, dass er keine Matte zum Schutz des Stromkabels habe. Diese Zusage sei gekoppelt gewesen an den Auftrag für den Elektriker, den unser Bauträger HvH beautragt hat. Da dieser jedoch doppelt so teuer wäre wie der Elektriker aus Geldern, den wir mit dem Anschluss des Verteilerkastens beauftragt haben, stehen wir nun ohne Matte da. Unser E. besitzt keine, die habe er noch nie benötigt. Nach langem Hin- und Hertelefonieren lasse ich es jetzt einfach auf mich zukommen, ob er morgen früh beim Anschluss eine Matte vermisst oder nicht. Er ist der Fachmann und ihm soll dann auch eine kreative Lösung einfallen. Mit dem Vermesser treffe ich mich morgen um 8.15 Uhr und ich sollte den Elektriker dann ja auch irgendwann antreffen. Sonst muss ich morgen Mittag noch eine Matte organisieren. So what?

Dienstag, 15. Juli 2008

Noch ist die Baugrube trocken!



Herr Hacks hat wie man sieht gute Arbeit geleistet, die Baugrube war nach acht Stunden fertig und Herr Kersten hat wie versprochen netterweise den Bauzaun aufgestellt. Und siehe da, die Baugrube ist trocken, der Boden ist homogen und nicht so schlimm wie befürchtet. Es gibt Kies, der jedoch schluffig ist. Am Material scheiden sich die Geister von "muss alles abgefahren werden" bis " in Kranenburg ist der Boden noch schlechter und wir nehmen das immer so zum verfüllen." Was also tun? Unser Erdarbeitenspezialist wird sein Urteil auch noch abgeben und dann werden wir uns entscheiden. Schließlich wird erst Freitag das Gebäude eingemessen und Montag kommt dann die Bodenplatte. Bis dahin ist noch Zeit zum Abfahren bzw. Frostschutzkies anfahren o.ä.




Die Baugrube entsteht

                                                                                                                                                                         




Endlich ist es soweit: der Bagger ist da und unsere Baugrube wird ausgehoben. Wir haben wunderschönes sonniges Sommerwetter und auf unserem nassen Grundstück wird endlich der vedichtete schluffige Boden entfernt. Leider sind jetzt nach nur einem m³ schon riesige Mengen, Berge von Boden am Rande unseres 504 m² großen Grundstücks entstanden. Ich frage mich langsam wo sie das alles zwischenlagern werden. Denn leider hat die Firma, die den Boden, der nicht benötigt wird keine Zeit ihn heute abzufahren. Daher wurde mit dem Bauunternehmer abgesprochen, dass die Erde zunächst am Rand gelagert wird. Ich habe die Menge ehrlich gesagt deutlich unterschätzt.
Hinzu kommt, dass wie man auf dem oberen Foto wenn man es anklickt vielleicht sehen kann, der Bagger Fettschmiere verliert und es uns nicht wundern würde, wenn die Hydraulik des guten Stücks heute noch den Geist aufgibt. Aber wir rechnen mit dem Schlimmsten und erwarten das Beste. 
Heute Abend erfahren wir von Herrn Kersten, dem Inhaber der Baufirma, was an Zusatzkosten auf uns zukommen wird. Und Morgen soll es regnen und wir machen doch noch unseren Versickerungsversuch.... War uns bislang zu teuer.