
Nach dem Unwetter der gestrigen Nacht ist unser Keller zum ersten Mal in seinem jungen Leben abgesoffen. Von außen wie von innen. Aussen Schlamm, innen Regen.
Ein richtiger Schock. Was tun? Eigentlich wollten wir heute die Drainage legen...
Nach Telefonaten mit Guido und Papa nahte die Hilfe aus St. Tönis in Form von Schmutzwasserpumpe und beruhigenden Worten. Man konnte dem Wassergraben um unser kleines Schloss beim Ablaufen zusehen. Haben wir natürlich fotografisch dokumentiert.
Nachdem man dann einigermaßen durch den Schlickgraben waten konnte, ohne im Schlamm zu versinken, haben wir erst einmal die letze Wand mit der Noppenfolie verkleidet, (Tipp: ab und ann mit einem speziellen Tacker befestigen statt kleben) nach und nach die vier Lichtschächte für die Kellerfenster montiert, die Noppenfolie an den Fenstern wieder ausgeschnitten und die völlig verschlammten Drainagerohre, die wir vor Diebstahl gesichtert im Arbeitsraum gelagert hatten, säubern. Genau das was wir vermeiden wollten... die Rohre ließen sich nocht nicht mal mit einem starken Wasserstrahl aus dem Schlauch sauber spülen. Und morgen werden sie dann in Geotextil verpackt eingebaut, um sie vorm Versanden zu schützen...HÄH? Da frage ich mich, wieso der Hersteller bzw. die DIN vorschreibt Spülschächte bei jedem Richtungswinkel einzuplanen, damit die Drainage gespült werden kann... die Rohre lassen sich nicht sauber spülen.

Der Erdbauer mit dem großen Bagger kommt Gott sei Dank morgen schon ganz früh und somit sind wir vor den nächsten Unwettern, die für Donnerstag angekündigt sind mit unserer Drainage fertig und der Keller bleibt dann wohl hoffentlich trocken und die Maurer können ohne Verzögerung Montag anfangen. Morgen muss dann ganz früh ganz viel Kies geordert werden, damit wir den Bagger nicht fürs Warten bezahlen und wenn er nicht wie wir heute Morgen im Schlamm versinkt wird schon alles glatt laufen. Guido kann auch am Vormittag kommen, um mit uns die Drainage zu verlegen, und wenn wir damit fertig sind, kann der Arbeitsraum sofort gefüllt und verdichtet werden. Der neue Erdbauer meldet sich übrigens von selbst bei uns und denkt sogar mit. Gut, dass
wir nicht mehr auf Hr. H(olt)manns angewiesen sind.
Und dann schicke ich mit großer Freude ein Fax an He(inz von Hei)den, dass wir mit unserer Eigenleistung durch sind. Mal sehen wie wir das Regenwasser aus dem Keller bekommen, Papa meinte mit einem Nassstaubsauger.
2 Kommentare:
Der blanke Hans! Na, hoffentlich wird alles wieder dröge. Ich drücke die Daumen.
oh man, das sah ja schlimm aus auf den Bildern. Aber mal ganz ehrlich: wer will denn kein Schwimmbad im Keller? Ok, ich ducke mich schon...
Ich hoffe doch sehr, dass die letzten zwei Tage Sonne euren Keller haben wieder etwas trocknen lassen.
Liebe Grüße aus Bilk.
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